Umzug innerhalb einer Stadt

Neben dem eigentlichen Umzug sind allerdings auch die Formalitäten mit den einzelnen Behörden zu regeln. Dazu muss man sich zunächst mal einen Überblick darüber verschaffen, wer darüber informiert werden muss, dass man fortan unter einer neuen Adresse zu erreichen ist. Nicht nur die offiziellen Meldebehörden müssen informiert werden, sondern auch Arbeitgeber, Krankenkasse, andere Versicherungen und die Bank. Die meisten dieser Stellen kann man schriftlich über seinen Umzug informieren. Zum Einwohnermeldeamt muss man jedoch persönlich erscheinen. Man muss seinen Personalausweis mitbringen. Auch beim Umzug innerhalb desselben Meldebezirks muss man persönlich vorstellig werden, um die Adressänderung anzumelden. Man erhält eine Meldebescheinigung, die man unter anderem beim Arbeitgeber vorlegen muss, um die zusätzlichen Urlaubstage zu beantragen, die dem Arbeitnehmer bei einem Umzug zustehen. Im Vorhinein sollte man sich über die Öffnungszeiten der Meldestelle informieren, denn diese sind nicht immer sehr kundenfreundlich.

Nicht nur die offiziellen Stellen wollen über einen Umzug in Kenntnis gesetzt werden, auch andere Stellen müssen informiert werden. Hat man zum Beispiel ein Zeitschriftenabonnement, dann sollte man dem Verlag unbedingt rechtzeitig die neue Adresse mitteilen, denn der Nachsendeantrag bei der Post gilt oft nicht für Zeitschriften. Das Finanzamt muss nicht informiert werden, wenn man innerhalb derselben Stadt umzieht. Für Versicherungen, Banken, Vereine, GEZ, Zusallungsstelle und geschäftliche Kontakte reicht ein Schreiben aus. Um die Adresse, die in der Krankenkassenkarte gespeichert ist zu ändern, muss man diese Karte bei der Krankenkasse einreichen oder einschicken.

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